Fröhlichsein auf Kommando?

Einen gesegneten Samstag euch!

„Seid allezeit fröhlich, betet ohne Unterlass, seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.“ (1. Thessalonicher 5,16-18)

Ich möchte Gott gehorchen. Das bedeutet, dass ich das, was er in der Bibel sagt, umsetzen möchte. In diesen Versen spricht Gott meine innere Einstellung an. Ich soll „allezeit fröhlich“ sein. Geht Fröhlichsein denn auf Kommando? Ich bin oft fröhlich. Aber immer wieder gibt es auch Dinge (meist Kleinigkeiten), die mir die Stimmung verderben. Wie schaffe ich es, Gott zu gehorchen und auch dann fröhlich zu sein?

„Seid allezeit fröhlich, betet ohne Unterlass, seid dankbar in allen Dingen.“ Vielleicht sind die anderen beiden Aufforderungen die Lösung dazu. Ich soll beten und dankbar sein. Zu oft lasse ich meine Stimmung von kleinen Dingen, die mir gegen den Strich gehen, bestimmen. Dabei vergesse ich, mit meinem Papa im Himmel im Gespräch zu sein. Und dankbar bin ich dann auch nicht. Kein Wunder, dass ich dann nicht fröhlich sein kann.

Heute möchte ich versuchen, meinen Blick und meine Gedanken auf Gott zu lenken, auch wenn mich etwas nervt oder mir Sorgen macht. Ich möchte mich auf die Dinge konzentrieren, für die ich dankbar sein kann. Und diese Dankbarkeit möchte ich Gott und anderen gegenüber ausdrücken. Ich glaube, dann werde ich eher „allezeit fröhlich“ sein können, als wenn ich mich auf negative Dinge konzentriere.

Machst du mit? Rede mit Gott, danke ihm und sei fröhlich. „Denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für dich.“

Sei gesegnet
Melanie

Verlobungszeit

Einen gesegneten Samstag!

„Wie ein Vater seine Tochter einem einzigen Mann anvertraut, so habe ich euch mit Christus verlobt, um euch ihm als unberührte Braut zuzuführen.“ (2. Korinther 11,2)

In der Bibel wird Jesus als Bräutigam bezeichnet. Die Kinder Gottes zusammen sind die Braut. Durch die Entscheidung, mit Gott zu leben, haben wir uns mit Jesus verlobt. Seitdem bereitet er alles für die Hochzeit vor, die dann im Himmel stattfinden wird.

Dieses Bild finde ich sehr schön. Stellen wir uns einen jungen Mann vor, der verlobt ist. Da sind Emotionen im Spiel. Begeisterung. Freude und Vorfreude. Aber auch tiefe Liebe. Die jugendliche Verliebtheit ist einer tiefen, reiferen Liebe gewichen. Der Bräutigam bereitet alles für seine Braut und das gemeinsame Leben vor. Und auch jetzt in der Verlobungszeit genießt er jeden Augenblick mit ihr.

Auch die Braut freut sich riesig über und auf ihren Bräutigam. Sie liebt ihn von Herzen. Sie möchte ihm gefallen. Sie möchte so viel Zeit wie möglich mit ihm verbringen. Und sie kann es gar nicht erwarten, bis das gemeinsame Leben so richtig losgeht.

So ist es mit Jesus und uns. Er liebt uns wie ein Bräutigam seine Braut. Er ist absolut begeistert von uns. Er genießt jeden Augenblick mit uns und kann es kaum erwarten, bis wir im Himmel endlich für immer mit ihm vereint sind.

Ich möchte diese Verlobungszeit mit meinem himmlischen Bräutigam so richtig genießen. Er ist der beste Bräutigam, den ich mir vorstellen kann. Er liebt mich mehr, als ein irdischer Mann das je könnte (auch wenn mein Mann da wirklich, wirklich gut drin ist). Ich möchte meinem Bräutigam gefallen und ihm Freude machen.

Aber auch wenn die Verlobungszeit so schön ist, kommt das eigentliche noch: Die Hochzeit im Himmel, wenn ich dann für immer mit ihm vereint sein werde. Ich freue mich darauf.

Seid gesegnet
Melanie

Gott groß machen

Einen gesegneten Samstag!

„Preist den Herrn, und ruft seinen Namen aus, verkündet seine großen Taten allen Völkern! Singt und musiziert zu seiner Ehre, macht alle seine Wunder bekannt!“ (Psalm 105,1-2)

Letzten Samstag schrieb ich darüber, dass wir Gott loben sollen. Häufig steht diese Aufforderung in den Psalmen zusammen mit der Aufforderung, Gott vor den Menschen groß zu machen:

Preist den Herrn — verkündet seine Taten!
Singt zu seiner Ehre — macht seine Wunder bekannt!

Wir haben einen wunderbaren Gott, der es wert ist, gelobt zu werden. Und die Botschaft von diesem wunderbaren Gott ist kein Geheimnis. Nein, sie soll in die Welt hinaus. Die ganze Welt sollen sie hören. Aber auch mein Gegenüber. Meine Nachbarn. Meine Freunde. Meine Arbeitskollegen. Meine Familie.

Wenn du etwas mit Gott erlebst, lobe ihn dafür! Und dann trau dich, auch anderen davon zu erzählen! Das kann einfach im normalen Gespräch sein. Ganz ungezwungen. Als ob es das Normalste der Welt ist. Du erzählst ja auch einfach so ungezwungen von deinen Kindern, deinem Hund oder deiner Arbeit. Genau so normal sollte es für uns sein, über Gott zu reden!
Wenn Gott es wert ist, gelobt zu werden, ist er es auch wert, dass wir mit anderen über ihn sprechen.

Sei gesegnet
Melanie

Gott zujubeln

Einen gesegneten Samstag!

Ich möchte so leben, wie es Gott gefällt. In der Bibel hat er uns viele Anweisungen dazu gegeben, die wir umsetzen sollen. Beim Lesen der Psalmen in den letzten Tagen (vor allem die Psalmen 96 – 100), fiel mir auf, dass eine Aufforderung Gottes wohl häufiger in der Bibel steht als alle anderen Gebote: Wir sollen Gott loben!

„Singt dem Herrn und preist seinen Namen!“ (Psalm 96,2)
„Der Herr allein ist König! Die ganze Welt soll ich Jubel ausbrechen. (Psalm 97,1)
„Jubelt dem Herrn zu, ihr Menschen auf der Erde! Preist ihn mit Liedern, singt und jubelt laut vor Freude!“ (Psalm 98,4)
„Ihn sollen sie preisen, ihn, den großen und gewaltigen Gott! Heilig ist er!“ (Psalm 99,3)
„Jubelt dem Herrn zu, ihr Völker der Erde!“ (Psalm 100,1)

Die Botschaft ist klar: Wir haben einen wunderbaren Gott. Das sollen wir ihm sagen und ihm dafür die Ehre geben.

Ich lobe Gott oft. Durch Lieder, beim Beten, auch im Gespräch mit anderen. Aber häufig geht das Lob Gottes auch unter. Zum Beispiel, wenn der Wecker morgens zu früh klingelt. Wenn mich irgendetwas bedrückt. Wenn ich zu viel zu tun habe. Dann denke ich einfach nicht daran, Gott zu loben.

Wenn Gott uns etwas sagt, sollten wir es auch tun. So möchte ich auch in diesem Punkt gehorsam sein und Gott im Alltag mehr und mehr loben. Ich möchte ihm zujubeln und mich über ihn freuen. Denn ich habe einen wunderbaren Gott, der es wert ist, gelobt zu werden!

Halleluja!

Seid gesegnet
Melanie

Geläutert

Einen gesegneten Samstag!

Die Bibel ist voll wunderbarer Zusagen von Gott für uns. Sie ist voll wunderbarer Geschichten darüber, wie Gott Menschen führt und segnet. Aber in der Bibel lesen wir auch von Menschen, die Leid erleben. Es läuft nicht immer alles so, wie wir es wollen. Da ist die Bibel sehr ehrlich. Zum Beispiel in Psalm 66,10+12:

„Denn, Gott, du hast uns geprüft und geläutert, wie das Silber geläutert wird. […] Du hast Menschen über unser Haupt fahren lassen, wir sind in Feuer und Wasser gekommen.“

Solche Verse klingen wenig ermutigend. Ich möchte, dass Gott mich segnet und nicht andere „über mein Haupt fahren lässt“ (sprich: auf mir herumtrampeln lässt). Ich möchte auf „saftigen Wiesen weiden“ (Psalm 23) und nicht „in Feuer und Wasser kommen“.

Warum lässt Gott das zu? Um das zu verstehen, muss man die Verse im Zusammenhang lesen. Der Schreiber ist absolut begeistert von Gott und von all dem, was Gott getan hat. Er lobt Gott und fordert die Zuhörer zum Lob Gottes auf. Mittendrin stehen diese Verse über erlebtes Leid.

Ich glaube, der Schreiber kann Gott trotz allem loben, weil er weiß, dass Gott auch in schwierigen Situationen da ist und über allem steht. Er schreibt „Du hast Menschen über unser Haupt fahren lassen.“ Du, Gott, hast es zugelassen. Nach allem, was er vorher mit Gott erlebt hat, weiß er, dass Gott ihn vor Leid bewahren kann. Da er es nicht tut, scheint Gott damit einen Plan zu haben. Gott möchte ihn läutern, wie Silber geläutert wird. Silber wird erst richtig wertvoll, wenn es geläutert ist. Das Läutern hat also einen guten Zweck.

Wenn Gott uns läutert, ist das zwar schmerzhaft, aber positiv. Weil wir dadurch reifen und mehr und mehr so werden, wie Gott uns haben möchte. Und so hat der Schreiber auch im Leid, also im Läuterungsprozess, Frieden.

Der Vers geht weiter:
„Aber du hast uns herausgeführt und erquickt.“
Ja, Gott lässt schlechte Zeiten in unserem Leben zu. Er läutert uns, um uns nach seinem Willen zu gestalten. Und er erquickt uns auch wieder. Halleluja!

Seid gesegnet
Melanie

Ein Gebet

Einen gesegneten Samstag!

Viele Psalmen in der Bibel sind Gebete. Manche wurden in ganz speziellen Notsituationen geschrieben und passen gerade nicht in mein Leben. Andere kann ich von Herzen mitbeten. Gerade las ich ein Gebet, das mir sehr gefällt:

„Herr, zeige mir deinen Weg, ich will dir treu sein und tun, was du sagst. Gib mir nur dies eine Verlangen: dich zu ehren und dir zu gehorchen!“ (Psalm 86,11)

Beten bedeutet nicht, Gott all die Dingen aufzuzählen, die er für mich tun soll. Es geht beim Beten nicht nur um mich und meine Bedürfnisse, sondern um meine Beziehung zu Gott.

Wenn ich bete „Herr, zeige mir deinen Weg“, sage ich Gott, dass er bestimmen darf, wo mein Leben langgeht. Ich erkläre damit, dass ich meinen Lebensweg nicht alleine entscheiden möchte. Gott weiß besser, was gut für mich ist. Und er hat gute Pläne für mein Leben, die ich aber noch lange nicht bis ins Detail kenne. Deshalb ist es gut, dass er mir seinen Weg zeigt!

„Ich will dir treu sein und tun, was du sagst“ bedeutet, dass ich bereit bin, den Weg, den Gott mir zeigt, dann auch zu gehen. Es nützt nichts, wenn Gott mir zwar zeigt, was er von mir möchte, ich dann aber doch überlege, dass etwas anderes mir besser gefällt.

Wenn mir das schwerfällt, hilft der zweite Teil des Gebets: „Gib mir nur dies eine Verlangen: dich zu ehren und dir zu gehorchen.“ Wenn ich Gott eigentlich gar nicht gehorchen will, weil mein eigener Weg so viel verlockender aussieht, schaffe ich es auch nicht. So bete ich, dass Gott eben diesen Wunsch, ihm zu gehorchen, in mir wirkt! Und ich bin sicher, dass er das Gebet gerne erhört.

Bist du bereit, heute so zu beten? Es könnte dein Leben radikal verändern.
„Herr, zeige mir deinen Weg, ich will dir treu sein und tun, was du sagst. Gib mir nur dies eine Verlangen: dich zu ehren und dir zu gehorchen!“

Sei gesegnet
Melanie

Durst!

Einen gesegneten Samstag!

„Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu dir. Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott. Wann werde ich dahin kommen, dass ich Gottes Angesicht schaue?“ (Psalm 42,2+3)

Wenn der Hirsch nicht zum Bach gehen und trinken würde, würde sein Durst nicht gestillt werden. Er macht sich also auf den Weg und sucht frisches Wasser. Auch wenn der Weg weit ist. Und er trinkt.

Ich habe Durst nach Gottes Wort, ja nach Gott selbst! Ich sehne mich danach, dass Gott durch sein Wort zu mir spricht. Das kann er aber nur tun, wenn ich sein Wort zur Hand nehme.

Als ich gerade in meiner Bibel lesen wollte, lag sie nicht an ihrem gewohnten Platz neben meinem Bett. Ich hatte gestern im Wohnzimmer darin gelesen und sie nicht wieder zurückgelegt. So musste ich erstmal auf die Suche gehen.

Hast du Durst nach Gott wie der Schreiber des Psalms? Möchtest du mehr von Gott erleben, ihn besser verstehen, ihn näher kennenlernen? Dann mach dich auf die Suche nach ihm! Vielleicht beginnt diese Suche bei dir ja mit der Suche nach deiner Bibel. Oder mit der Suche nach Zeit, um darin zu lesen. Oder nach einem ruhigen Ort, um ungestört zu sein. Es darf dich ruhig etwas kosten wie den Hirsch die Suche nach Wasser. Von nichts kommt nichts.

Sei gesegnet
Melanie

Gott liebt dich!

Einen gesegneten Samstag!

Meine Tochter unterhielt sich letzte Tage mit einer muslimischen Freundin darüber, ob Gott sie liebt. Die Freundin ist überzeugt, dass ihr Gott sie nicht liebt. Warum sollte er? Was hat Gott von den Menschen, dass er sie lieben sollte?

Das hat mich nachdenklich gemacht. Wie gut, dass wir einen Gott haben, der uns liebt

„Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben.“ (Johannes 3,16)

Gott liebt uns! Zugegeben, Gott hat nichts von uns. Er braucht uns nicht. Warum sollte er uns also lieben? Er liebt uns, weil er uns geschaffen hat. Er hat uns als sein Gegenüber ausgewählt und möchte eine Beziehung zu uns. Und um diese Beziehung möglich zu machen hat er Jesus auf die Erde geschickt. Aus Liebe!

Ein irdischer Vater hat meist auch nichts von seinen Kindern. Er bräuchte sie nicht. Ohne Kinder wäre er viel unabhängiger, würde meist finanziell besser dastehen, wäre ausgeruhter, könnte seinen Hobbys mehr nachgehen usw. Aber er liebt seine Kinder, weil sie seine Kinder sind. Er gibt ganz bewusst einen Teil von sich hin, um seine Kinder durchs Leben zu begleiten. So ist das bei Gott.

Gott liebt auch dich! Ganz persönlich! Nicht, weil er dich bräuchte. Sondern einfach, weil er dich will. Ich wünsche dir, dass du heute Gottes Liebe spürst.

Sei gesegnet
Melanie

Wer bin ich?

Einen gesegneten Samstag euch!

Die Briefe im neuen Testament fangen in der Regel mit einer kurzen Vorstellung des Schreibers an:

„Diesen Brief schreiben Paulus und Timotheus, die Jesus Christus dienen …“ (Philipper 1,1)
„Jakobus, der Gott und unserem Herrn Jesus Christus dient, grüßt mit diesem Brief das Volk Gottes …“ (Jakobus 1,1)

Den Schreibern ist es wichtig, dass die Leser wissen, wer sie sind. Nun könnten sie bei so einer kurzen Vorstellung ja auch andere Dinge schreiben: „Diesen Brief schreiben Paulus, Schüler des Gamaliel, und Timotheus, enger Freund des Paulus“. „Jakobus, Leiter der ersten Gemeinde in Jerusalem“. Nein, ihnen war wichtiger zu erklären, dass sie für Jesus im Einsatz sind: „die Jesus Christus dienen“.

Ich könnte diese Impulse auch mit einer Vorstellung anfangen, damit alle wissen, wer hier schreibt. Zum Beispiel: „Melanie, die mit den vielen Kindern“ oder „Melanie, die so sprachbegabt ist und gut schreiben kann.“ Oder vielleicht sollte ich eher zu den negativen Dingen stehen: „Melanie, deren erste Ehe gescheitert ist.“ oder „Melanie, deren Nase ständig läuft“. All diese Dinge machen mich irgendwie aus. Sie gehören zu mir. Aber im Grunde sind sie alle Nebensächlichkeiten. Viel wichtiger als meine Lebensumstände und meine Stärken und Schwächen ist, wie ich zu Gott stehe. „Melanie, die Jesus Christus dient.“

Worüber definierst du dich? Was ist das Wichtigste an dir und deinem Leben? Eigenschaften, Lebensumstände, Beruf, Familie oder ähnliches? Oder könntest du deinen Brief wie Paulus und Jakobus einleiten?

Sei gesegnet
Melanie (die Jesus Christus dient)

Wer ist schuld?

Einen gesegneten Samstag euch!
Ich bin nicht perfekt. (Falls das auch auf dich zutrifft, ist diese Andacht für dich.) Als Vollzeitmama liegen die meisten Knackpunkte für mich im Umgang mit meiner Familie. Laufen die Dinge da nicht so, wie ich es möchte, reagiere ich auch mal genervt und lieblos. Manchmal entschuldige ich mein Verhalten dann mit dem Verhalten der anderen. Oder mit zu wenig Schlaf oder zu viel Arbeit. Ich kann ja nichts dafür! Die anderen bzw. die Umstände sind schuld.
Ob Gott das wohl auch so sieht? Denkt Gott: „Die arme Melanie kann mir ja gerade leider nicht gehorchen und Liebe üben. Sie ist halt müde. Außerdem hat Kind X seine schmutzige Wäsche schon wieder mitten im Zimmer liegen gelassen. Da kann ich ja keinen Gehorsam erwarten.“
Denkt Gott so? Da habe ich meine Zweifel.
Als Adam und Eva im Garten Eden vom der Frucht gegessen hatten, die sie nicht essen sollten, schoben sie ihre Schuld auch auf andere:
„Adam versuchte, sich zu rechtfertigen: ‚Die Frau, die du mir gegeben hast, ist schuld daran! Sie reichte mir eine Frucht von dem Baum – deswegen habe ich davon gegessen.‘ […] ‚Die Schlange hat mich dazu verführt! Nur wegen ihr habe ich die Frucht genommen‘, verteidigte sich die Frau.“ (1. Mose 3,12-13)
Aber trotz Ausreden nahm Gott ihre Sünde ernst. Er hätte auch nur die Schlange (den Teufel) aus dem Paradies rauswerfen können. Immerhin hatte sie ja angefangen. Oder nur Adam, weil Eva ihn ja dazu verleitet hatte. Nein, er warf Adam und Eva raus. Es war egal, warum sie von der Frucht gegessen hatten. Sie waren Gott ungehorsam. Punkt.
Ich möchte aufhören, meine Sünde mit dem Fehlverhalten anderer Menschen oder den Umständen zu entschuldigen. Stattdessen möchte ich die Verantwortung für meine Sünde übernehmen, sie bekennen und Gott gehorsam sein.
Seid gesegnet
Melanie