Ich erinnere mich

„Ich erinnere mich, dass du gesagt hast: »Sucht meine Nähe!« Das will ich jetzt tun und im Gebet zu dir kommen.“ (Psalm 27,8)

Liebe Freunde!

Eigentlich weiß ich ja, dass Gott sich freut, wenn ich im Gebet zu ihm komme. Wenn ich ihm voller Vertrauen sage, was mich beschäftigt. Wenn ich mir Zeit nehme für ihn. So oft habe ich schon erlebt, wie Gott mir eine Last von den Schultern nimmt, wenn ich sie ihm anvertraue. Wie er handelt. Und trotzdem schleppe ich immer wieder mal Sorgen mit mir herum und vergesse einfach, sie an Gott abzugeben.

Geht es dir auch manchmal so? Der volle Alltag hält uns in Atem, wir rennen von A nach B, tun unsere Pflichten. Und wenn wir mal Zeit haben, schlagen wir sie mit irgendetwas tot und denken gar nicht daran, dass Gott auf uns wartet.

Mir gefallen Davids Worte in Psalm 27,8: „Ich erinnere mich, dass du gesagt hast: ‚Sucht meine Nähe!‘“ Ja, ich will mich immer wieder daran erinnern! Ich will mir bewusst machen, dass er auf mich wartet und gerne hilft. Und dann will ich seine Nähe suchen! Mitten im vollen Alltag. Und ihm sagen, was mich beschäftigt. Und darauf vertrauen, dass er handelt.

Ich ermutige dich: suche Gottes Nähe. Nicht erst als letzten Versuch in ausweglosen Situationen, wenn alles andere nicht hilft. Nein, du darfst auch als allererstes zu Gott kommen. Dein liebender Vater selbst fordert dich dazu auf.

Sei gesegnet
Melanie

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